Wiki – Technik und Begriffe des mobilen Lasertag von OUTGUN

Auf dieser Wiki-Seite erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die zentralen Fachbegriffe und technischen Grundlagen des Lasertag-Systems. Dadurch können Privatgruppen und Unternehmen bereits im Vorfeld nachvollziehen, wie die Ausrüstung arbeitet und welche Regeln während des Spiels gelten. Erläutert werden die drei drahtlos vernetzten Komponenten, das T-Shock-Feedback, die Sicherheitsklassifizierung des Lasers sowie spezielle Missionsaufgaben, bei denen Kooperation wichtiger ist als reines Zielen. Sämtliche Beschreibungen beziehen sich auf das für Trainingszwecke konzipierte System, das ohne Strom- oder WLAN-Verbindung flexibel einsetzbar ist und Treffer durch akustische, optische sowie körperliche Signale rückmeldet.
Die drei Bestandteile des Lasertag-Systems im Detail: Helm-Unit, Body-Unit sowie die Laser-Unit an der Waffe
Die Einheit besteht aus einer Helm-Unit mit empfindlichen Lasersensoren, einer Body-Unit, die am Brusttuch befestigt wird, und einer Laser-Unit, die auf einem Airsoft-Gewehr montiert ist. Alle Komponenten sind per Funk verbunden und melden Treffer sofort. Zudem geben sie optische und akustische Signale. Sollte das Feedback-System aktiviert sein, ertönt darüber hinaus ein leichter elektrischer Schlag.
Am Kopf getragen erfasst die Helm-Unit mit mehreren Sensoren jeden eintreffenden Laserstrahl und leitet die Daten unverzüglich an die übrigen Komponenten weiter. Die Body-Unit, die am Oberkörper befestigt ist, übernimmt die zentrale Datenverarbeitung und visualisiert den aktuellen Trefferstatus. Die Laser-Unit schließlich arbeitet wie ein modifiziertes Airsoft-Gewehr und gibt den ungefährlichen Strahl ab.
T-Shock-System – Der körperlich spürbare Treffer als zusätzliches Feedback
Durch das T-Shock-Feedback erhalten Spieler zusätzlich zu den optischen und akustischen Hinweisen eine sinnliche Rückmeldung direkt am Körper. Diese Stimulierung hebt das Spielerlebnis auf ein neues Level und macht Körpereinsatz spürbar, ohne dabei jedes Verletzungsrisiko einzugehen. Die Force wird exklusiv bei Treffern ausgelöst und kann je nach Event unterschiedlich intensiv eingestellt werden. So wissen Spieler genau, wann sie getroffen wurden und können ihre Strategie im Team sofort anpassen.
Lasersicherheit der Klasse 1 – Keine Schutzbrille und kein Verletzungsrisiko
Bei den verwendeten Geräten handelt es sich um Laser der Kategorie 1, die als vollkommen unschädlich gelten. Ein direkter Ausstrahl ins Auge verursacht keinerlei Schäden und erfordert keinerlei zusätzlichen Schutz. Das unterscheidet das Verfahren deutlich von Paintball oder Systemen mit höherer Leistung. Damit ist ein uneingeschränkter Einsatz für jede Altersgruppe und unter fast allen Wetterbedingungen möglich. Wir stellen sicher, dass die Geräte vor dem Einsatz überprüft und kalibriert werden.
Reichweite von 500 oder 1000 Metern – Flexible Anpassung an Gelände und Mission
Für die Reichweite zwischen 500 und 1000 Metern wird eine passende Einstellung justiert, wodurch sowohl dichtes Waldgelände als auch große Freiflächen spielbar bleiben. Diese Distanzen werden von allen Teilnehmern akzeptiert und setzen sich auch im Spielverlauf durch, was die Planung der Teams flexibel gestaltet. Es sind keine speziellen Hilfsmittel erforderlich, um die Distanzen zu simulieren.
Team-Missionen mit Koffer und Bombe – Kooperation statt reines Zielen
Die Missionsinhalte sind darauf ausgelegt, dass eine gemeinsame Lösung notwendig ist, etwa wenn ein Koffer nur durch Kooperation geöffnet werden kann oder eine Bombe reagiert, wenn Träger sich frei bewegen. Erforderlich sind dabei Einklang und schnelle Entscheidungen. Die Ausrichtung des Spiels liegt weniger auf dem Schützen perfekt, sondern fördert vielmehr das Zusammenwirken der gesamten Gruppe.
Wetterunabhängiges Spiel ohne Strom und WLAN – Einsatz an jedem Ort möglich
Das Geländesystem funktioniert eigenständig und benötigt keine weiterführende Stromquelle oder Internetverbindung. Deshalb lassen sich Start und Spiel auch bei jedem Wetter auf weitgehend freigelassenen Arealen durchführen. Die Akkus laden vor Ort schnell auf und erlauben auch langanhaltende Partien oder späte Ortswechsel ohne Funktionsstörungen.